Pressestimmen


Und wieder eine Neuentdeckung bei MEYER RECORDS: Der großartige Robert Coyne hat ein Album für die stillen Momente aufgenommen – intim, faszinierend und melancholisch in einer kongenialen Produktion.

Mutig ist es ja schon: Sich über ein ganzes Album nur mit der Gitarre, beziehungsweise dem Fender Rhodes vor ein Mikrofon zu setzen und die eigenen Stücke vorzutragen, fest im Vertrauen darauf, dass der Spannungsbogen trägt. Um es kurz zu machen: Robert Coyne, Sohn des unlängst verstorbenen Kevin Coyne, kann das. Sechzehn Song-Miniaturen hat er für dieses Album zusammengetragen, das auf dem kleinen, feinen MEYER RECORDS-Label erscheint – schon immer ein Garant für besondere Künstler und besondere Aufnahmen. Robert Coyne ist ein sperriger Künstler mit sehr eigenen Ideen – alleine über seine Texte, die in dem liebevoll illustrierten Klappcover abgedruckt sind, kann man wohl wochenlang nachdenken. Und so macht es die Platte einem zunächst nicht leicht, hineinzufinden – ich habe festgestellt, dass ich "Woodland Conspiracy" zum Beispiel überhaupt nicht direkt nach einem anstrengenden Arbeitstag hören konnte – die Platte ließ mich einfach "abprallen". In einer entspannten Stimmung dagegen, kann man sich von den tiefen Robert Coynes einfangen lassen, wie das nur bei manchen Ausnahmekünstlern gelingt. Wehmütige Erinnerungen an Nick Drake werden wach. Robert Coyne ist aber dann doch diekter und zupackender als sein legendärer Landsmann. Die faszinierende Stimme, kongenial vom Toningenieur eingefangen, erzählt kleine, verschrobene Miniaturen, während die Anfangs unspektakulär wirkende Gitarrenbegleitung sich im Verlaufe des Albums mehr und mehr als fast vollwertiger Ersatz für eine ganze Band erweist. Coyne spielt quasi Perkussion, Begleitung und Solo – ganz ohne Overdubs! Thomas Schmidt, LP MAGAZIN FÜR ANALOGES HIFI & VINYL-KULTUR


Ein Sänger begleitet sich selbst auf der Gitarre – nichts ungewöhnliches könnte man denken. Doch für Robert Coyne, sonst E-Gitarrist und Sänger in einer schrägen Indie-Rock-Band, bedeutete sein Solo-Debüt ein Jahr harte Vorbereitungszeit. Das Resultat spricht für sich. Der Filius des verstorbenenKevin Coyne singt auf so persönliche Weise über düster-versponnende Fantasien oder Liebe, dass niemals gediegene Langeweile aufkommt, seinem variationsreichen Fingerpicking hört man die Mühen des Übens nicht an. Die ausgezeichnete Aufnahme- und Fertigungsqualität steigert das Erlebnis noch, wobei sich das Vinyl klanglich höchstens in Nuancen von der CD unterscheided..
Andreas Kunz, STEREO

 

MEYER RECORDS
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Singer/Songwriter

Robert Coyne – Woodland Conspiracy

MEYER RECORDS no 167 (CD)
MEYER RECORDS no 166 (Audiophile LP – 180g Vinyl – Klappcover)

Various Artists – Volume Two ©MEYER ORIGINALS

1 How Did You Do
2 Silken Ears
3 May I Be The First
4 Theme Tune
5 Lassie Come Home
6 Old Misery
7 Lady Of The Manor
8 Were You Here At All
9 Woodland Conspiracy
11 Brand-New Blues
12 Heart Full Of Lead
13 Let's Give It To 'em Right Now 14 What A Pleasure It's Been
15 Follow Me
16 Sugar Candy Taxi (Live)

Robert Coyne, Sohn des britischen Rockmusikers, Maler und Autoren Kevin Coyne (†2004), lebt und arbeitet in London. Bands, mit denen er auftritt sind Kevin Coyne-Band, Eric Burdon, Silver Chapter, Scientists, Venus Ray, Electrocuting Elvis, Barracudas, Scoundrelles, Amy Rigby, Mean Vincent, Sky Saxon, Jon Langford & The Pine Valley Cosmonauts, Chris Wilson & The Groovin Flames und die Robert Coyne-Rock Band. Hier liegt nun sein Solo-Debütalbum vor. Coyne begleitet sich selbst, auf der akustischen Gitarre und dem 1960's Fender Rhodes Electric Piano. Cover © MEYER ORIGINALS

Rezensionen

Natürlich denkt man beim Namen Coyne zunächst an einen der großen tragischen Helden britischer Musik des 20. Jahrhunderts, Kevin Coyne – und man liegt damit auch ganz richtig, denn der 2004 verstorbene Singer/Songwriter war Roberts Vater, und Coyne der jüngere hat jenen auf dessen späteren Tourneen auch regelmäßig begleitet. Hier liegt nun, erschienen auf dem kleinen, aber feinen Kölner Meyer-Label, sein Solo-Debüt vor. Wirklich solo, Coyne begleitet sich selbst, meist auf der Akustischen, manchmal am Rhodes-Piano. Sehr intim sind diese Songs (durch die natürliche Aufnahme wird der Eindruck noch verstärkt), als wären sie nur sehr bedingt für die Öffentlichkeit bestimmt. Oder wenn doch, dann nur für eine kleine, wie jene, die im November 2009 im Theater "Der Keller" anwesend war. Dort wurde der letzte Song des Albums live aufgenommen, "Sugar Candy Taxi" – ein rührendes kleines Denkmal für Coynes Vater (dessen Musik auch nie etwas für die Massen war). Der intensivste Moment auf diesem Album, das auch für das generell hohe Niveau dieses Liebhaber-Labels etwas ganz Besonderes ist. Connaisseur Mailorder

Kevin Coyne wäre stolz auf seinen Sohn, der mit „Woodland Conspiracy“ ein klassisches Songwriter-Album veröffentlichte: Robert Coyne. Dabei kommt es völlig unspektakulär. Ohne lange Liste an Musikern und berühmten Gästen, Coyne spielt solo an der Gitarre und den Fender Rhodes. Und doch faszinieren die 16 Songs... Es entwickelt sich von Beginn an eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Man hat nicht zuletzt durch die exzellente Klangqualität das Gefühl, dieser Mann spielt ganz persönlich im heimischen Wohnzimmer.
Der Song „Sugar Candy Taxi“ wurde übrigens tatsächlich live aufgenommen, im kultigen ‚Theater Der Keller‘ in Köln! Ein ganz besonderes Highlight ist hier zweifellos das wunderbare Klappcover: Vorne in Schwarz-Weiß gehalten das Portrait des smarten Robert Coyne, bei dem wohl so manche Dame schwach werden dürfte. Auf der Innenseite befindet sich eine tolle Zeichnung von Wendy Coyne sowie die Songtexte. Genau in solchen liebvollen Details zeigen sich die Unterschiede zu gesichtslosen Massenprodukten. Und wer die Hintergründe von Nick Drakes Klassiker "Pink Moon" kennt, der wird hier nicht nur erstaunlich musikalische Ähnlichkeiten feststellen! „Woodland Conspiracy“ vereint klasse akustische Musik mit Top-Klang und feinster Cover-Gestaltung, that’s it, Mr. Coyne! artphoenix-vinyl


Robert Coyne ist eine DER Neuentdeckungen von MEYER RECORDS. Das Kölner Label ist bekannt dafür, den ein oder anderen musikalischen Rohdiamanten ans Tageslicht zu befördern. Das musikalische Talent liegt bei ihm in der Familie, sein 2004 verstorbener Vater ist der britische Rockmusiker und Wahl-Nürnberger Kevin Coyne, dem nach Jim Morrisons Tod der Job als Sänger der Doors angeboten wurde. Robert Coyne wurde 1969 in England geboren und spielte, seit er 15 war, regelmäßig in diversen Bands als Gitarrist, Bassist, Schlagzeuger oder Keyboarder (u.a. tourte er weltweit mit seinem Vater und We Are Scientists zusammen). Auch als Songwriter hat er sich verdient gemacht. Für die Dokumentation „The Great Happiness Space: Tale Of An Osaka Love Thief“, welche beim Edinburgh Filmfestival ausgezeichnet wurde, komponierte er 2006 den Soundtrack. Mit seiner LP „Woodland Conspiracy“ zeigt Robert Coyne nun, dass er auch über ein großes Potential als Singer/Songwriter verfügt. Die Tiefe der Texte sind Balsam für die Seele. Der ungeschliffene Akustikgitarrenklang verbunden mit Coynes faszinierendem Gesang verleiht der Musik ihren außergewöhnlichen Reiz. Unverfälscht, natürlich und persönlich wirken die Songs ebenso wie das liebevoll und kunstvoll gestaltete Artwork. Jedes Detail scheint perfekt zusammen zu passen. Coyne muss nicht spektakulär sein oder mit großem Staraufgebot als Starthilfe aufwarten, die faszinierende Schönheit und Schlichtheit seiner warmen Stimme in Verbindung mit der genial gezupften Akustikgitarre bzw. Fender Rhodes überzeugt von selbst.
„Woodland Conspiracy“ ist eine Platte für die ruhigen Momente, in denen man sich einfach nur fallen lassen möchte. Coyne weiß es, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, das Album verliert sich weder in Eintönigkeit noch in Langeweile, trotz des Verzichts auf überschüssigen Schnickschnack, sondern entwickelt vom ersten Ton an eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Mit der Macht seiner Stimme fesselt er und man möchte kaum glauben, dass er vorher nie mit Akustikgitarre gearbeitet hat - so souverän setzt er das Instrument rhythmisch und harmonisch mit seinen speziellen akustischen Möglichkeiten ein. Die auf dem Album gespielte Martin-Gitarre hat ihre eigene reizvolle Aufnahme-Geschichte. Zur Verfügung gestellt vom Gitarrenguru Uli Kurtinat, stammt sie aus dem Besitz des legendären Conny Plank-Studios, das namhafte Künstler wie die Scorpions, Can, Grobschnitt und Guru Guru in den 70ern betreute. So ist diese Martin-Gitarre sicher schon von vielen namhaften Künstlern eingespielt worden. Sie klingt auf eine besondere Weise einzigartig und passt ausgezeichnet zu den Liedern Robert Coynes. Ein intimes, faszinierendes Album, das für magische Momente sorgt und dazu einläd, zur Ruhe zu kommen und sich ein wenig der Melancholie Robert Coynes hinzugeben. Einzigartig und in exzellenter Klangqualität. Holen auch Sie Robert Coyne in Ihr Wohnzimmer bei einer guten Flasche Wein und lauschen dem Mann mit seiner Gitarre. Sie werden begeistert sein. Forum d’ Vinyl